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SYP/Synaptophysin Double Nickase Plasmid (h) | sc-400487-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SYP/Synaptophysin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400487-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SYP kodiert Synaptophysin, ein sehr häufig vorkommendes integrales Membran-Glykoprotein synaptischer Vesikel, das die präsynaptische Vesikelbiogenese, den Vesikeltransport und die Ca²⁺-abhängige Freisetzung von Neurotransmittern unterstützt. Synaptophysin ist über Interaktionen mit Vesikelproteinen wie Synaptobrevin/VAMP2 an Vesikelrecycling sowie an der Kopplung von Endo- und Exozytose beteiligt und wird damit mit synaptischer Transmission und der Aktivität neuronaler Netzwerke in Verbindung gebracht. Da SYP weit verbreitet als Marker für Synapsendichte und präsynaptische Integrität verwendet wird, werden veränderte Expression oder Verteilung häufig in Studien zu Neurodegeneration, neurodevelopmentalen Störungen und synaptischer Dysfunktion untersucht. Seine vesikelassoziierte Lokalisation macht es zudem relevant für Untersuchungen zur neuronalen Differenzierung, Plastizität und zu schaltkreisweiten Veränderungen, die durch krankheitsassoziierte Signalwege getrieben werden.
SYP/Synaptophysin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SYP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SYP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SYP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SYP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.