
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
SREBP-1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-423152-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SREBP-1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-423152-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Srebf1** kodiert **SREBP-1**, einen membrangebundenen Transkriptionsfaktor der basischen Helix-Loop-Helix-Leucinzipper-Familie, der durch proteolytische Spaltung aktiviert wird und dadurch lipidanabole Genprogramme steuert. Aktives SREBP-1 koordiniert die de-novo-Synthese von Fettsäuren und Triglyceriden, indem es Zielgene wie **Acaca**, **Fasn**, **Scd1** und **Elovl**-Gene induziert und dabei Nährstoff- und Hormonsignale über den **Insulin–PI3K–AKT–mTORC1**-Signalweg sowie durch Crosstalk mit **LXR**- und **PPAR**-Signalwegen integriert. Durch die Prägung der Phospholipidzusammensetzung und der Bildung von Lipidtröpfchen beeinflusst SREBP-1 die ER-Homöostase, die Membranbiosynthese und die metabolische Anpassung. Eine fehlregulierte **SREBF1/SREBP-1**-Aktivität wird häufig in Zusammenhängen wie hepatischer Steatose, adipositasassoziierter Insulinresistenz, Umbau des Fettgewebes sowie der Lipogenese und Proliferationsprogrammen von Tumorzellen untersucht.
SREBP-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Srebf1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SREBP-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Srebf1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Srebf1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SREBP-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Srebf1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SREBP-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SREBP-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Srebf1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.