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Squalene epoxidase Double Nickase Plasmid (h) | sc-402870-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Squalene epoxidase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402870-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SQLE kodiert die Squalenepoxidase, eine flavinabhängige Monooxygenase, die die Epoxidierung von Squalen zu 2,3‑Oxidosqualen katalysiert – ein früher, geschwindigkeitsbestimmender Schritt in der Cholesterin- und Sterolbiosynthese. Als mit dem endoplasmatischen Retikulum assoziiertes Enzym trägt sie zur Regulation der Sterolhomöostase bei und ist mit dem Fluss des Mevalonatwegs, der Dynamik von Lipidtröpfchen sowie der Feedback‑Kontrolle der Membranzusammensetzung verknüpft. Eine Störung der SQLE‑Aktivität kann zelluläre Lipidprofile umgestalten und dadurch Signalplattformen sowie die metabolische Anpassung unter Stress beeinflussen. Eine veränderte Regulation der Sterolbiosynthese unter Beteiligung von SQLE wurde mit dyslipidämieassoziierten Phänotypen und metabolischer Reprogrammierung in mehreren Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in der Lipidstoffwechselforschung stützt.
Squalene epoxidase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SQLE-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SQLE abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SQLE-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SQLE-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.