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SPATA2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406210-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SPATA2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406210-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SPATA2 (spermatogenesis-associated protein 2) kodiert ein Adapterprotein, das an ubiquitinabhängigen Signalprozessen und stressresponsiven Signalwegen beteiligt ist. Es wurde berichtet, dass SPATA2 mit Komponenten des linearen Ubiquitin-Ketten-Assemblierungskomplexes (LUBAC) und verwandten Regulatoren interagiert und dadurch die Dynamik des NF-κB-Signalwegs, inflammatorische Signalgebung sowie Entscheidungen über das Zellüberleben beeinflusst. Aufgrund dieser Interaktionen wird SPATA2 im Zusammenhang mit Proteostase, der Balance zwischen Apoptose und Nekrose sowie der Feinabstimmung angeborener Immunwege untersucht. Eine veränderte Regulation dieser Prozesse ist für die Krebsbiologie und Mechanismen entzündlicher Erkrankungen relevant, was SPATA2 als Ziel für Studien zur Aufklärung von Signalwegen unterstützt.
SPATA2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SPATA2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SPATA2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SPATA2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SPATA2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.