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Spastin CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-424512-ACT | 20 µg | $397.00 |
Mouse Spast (Spastin) kodiert eine AAA-ATPase, die Mikrotubuli durchtrennt, um das Zytoskelett umzugestalten und den axonalen Transport, das Neuritenauswachsen sowie die Dynamik der mitotischen Spindel zu regulieren. Die Spastin-Aktivität ist mit dem endosomalen Transport sowie der Membranformung im Netzwerk aus ER und Endosomen verknüpft und hilft dabei, den Mikrotubuli-Umsatz mit der Organellenverteilung zu koordinieren. Eine Störung der SPAST-Funktion ist stark mit neurodegenerativen Phänotypen assoziiert, einschließlich der hereditären spastischen Paraplegie, und wird breit untersucht, um Mechanismen der Axonopathie und der Vulnerabilität des kortikospinalen Trakts zu verstehen. In Mausmodellen bietet eine veränderte Spast-Expression einen gut handhabbaren Ansatz, um mikrotubuliabhängige neuronale Erhaltung und Stressantworten zu untersuchen.
Spastin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Spast-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Spastin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Spast-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Spast-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Spastin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Spast-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Spastin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Spastin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Spast-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.