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Spartin Double Nickase Plasmid (h) | sc-407769-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Spartin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407769-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SPG20 kodiert Spartin, ein zytosolisches Protein, das über Interaktionen mit Komponenten der ESCRT-Maschinerie und ubiquitinabhängigen Sortierwegen an endosomalem Transport und Membrandynamik beteiligt ist. Spartin wurde mit der Regulation des Lipidtröpfchen-Umsatzes und der mitochondrialen Homöostase in Verbindung gebracht und ist damit in zelluläre Qualitätskontrollprozesse eingebunden, die Proteostase und Organellfunktion beeinflussen. Störungen von SPG20 sind mit dem Troyer-Syndrom assoziiert, einer komplexen hereditären spastischen Paraplegie mit neuroentwicklungs- und motorischen Beeinträchtigungen, wodurch Spartin ein nützlicher Knotenpunkt für die Untersuchung neuronrelevanter Transport- und Stressantwortmechanismen ist. In Zellmodellen kann eine Perturbation von SPG20 genutzt werden, um zu untersuchen, wie veränderte endolysosomale Weiterleitung und Organellerhalt Signalwege und zelluläre Lebensfähigkeit beeinflussen.
Spartin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SPG20-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SPG20 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SPG20-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SPG20-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.