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Sp110 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405542-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Sp110 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405542-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SP110 kodiert Sp110, ein kernkörperassoziiertes Protein, das an der chromatinabhängigen Kontrolle der Transkription und der Regulation der angeborenen Immunantwort beteiligt ist. Sp110 ist mit Interferon-antwortenden Genprogrammen und Aktivierungszuständen von Makrophagen verknüpft und soll die nukleäre Architektur sowie die Verfügbarkeit von Transkriptionsfaktoren in promyelozytischen Leukämie-(PML-)Kernkörperchen modulieren. Genetische und funktionelle Studien bringen SP110 mit einer erhöhten Anfälligkeit für mykobakterielle Infektionen und entzündlichen Immunphänotypen in Verbindung, was seine Bedeutung für Wirt-Erreger-Interaktionen unterstreicht. Als Regulator immunologischer Transkriptionsnetzwerke wird SP110 häufig in Signalwegen untersucht, die Zytokinsignalisierung, Antigenpräsentation und zellintrinsische antimikrobielle Antworten steuern.
Sp110 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SP110-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SP110 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SP110-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SP110-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.