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SLC26A3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403891-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SLC26A3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403891-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das menschliche Gen **SLC26A3** kodiert einen membranständigen Anionenaustauscher (DRA), der einen elektroneutralen Chlorid/Bikarbonat-Austausch vermittelt und zur Elektrolytresorption des intestinalen Epithels sowie zur Aufrechterhaltung der pH-Homöostase im Darmlumen beiträgt. Durch die Regulation des transepithelialen Ionenflusses ist SLC26A3 mit Prozessen verknüpft, die den Flüssigkeitshaushalt, die Stabilität der Schleimschicht und die Barrierefunktion des Epithels im Gastrointestinaltrakt steuern. Eine veränderte SLC26A3-Aktivität ist mit der kongenitalen Chlorid-Diarrhö assoziiert und wurde zudem mit umfassenderen Mechanismen epithelialer Dysregulation in Verbindung gebracht, einschließlich entzündlicher und neoplastischer Kontexte im Kolon. Als Transporter, der lokale ionische Mikro-Umgebungen beeinflusst, ist SLC26A3 relevant für Studien zur Enterozytendifferenzierung, zu Transporternetzwerken und zu ionengekoppelter Signalübertragung.
SLC26A3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC26A3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC26A3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC26A3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC26A3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.