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SLAMF6 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-409009-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SLAMF6 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-409009-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
SLAMF6 (Signaling Lymphocytic Activation Molecule Family Member 6, auch bekannt als NTB-A/CD352) ist ein Rezeptor der Immunglobulin-Superfamilie, der überwiegend auf T‑Zellen, NK‑Zellen und Subpopulationen von B‑Zellen exprimiert wird. Dort fungiert er als homophiler Korezeptor, der Aktivierungsschwellen und Effektorprogramme feinjustiert. Über die Signalweiterleitung durch SLAM-assoziierte Adaptoren, einschließlich SAP/SH2D1A-abhängiger Signalwege, beeinflusst SLAMF6 frühe Tyrosinphosphorylierungsereignisse und nachgeschaltete transkriptionelle Outputs, die die Zytokinproduktion, Zytotoxizität und die Kommunikation zwischen Lymphozyten prägen. Eine veränderte SLAMF6-Signalgebung wurde mit einer dysregulierten Immunhomöostase und immunvermittelter Pathologie in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext chronischer Entzündung, Infektion und Tumorimmunologie untersucht. Als oberflächenständiger, checkpoint-ähnlicher Modulator der Lymphozytenfunktion wird SLAMF6 breit als mechanistischer Knotenpunkt genutzt, um Korezeptor-Kostimulation, erschöpfungsassoziierte Zustände und linienspezifische Immun-Signalnetzwerke zu untersuchen.
SLAMF6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SLAMF6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SLAMF6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SLAMF6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SLAMF6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SLAMF6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SLAMF6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SLAMF6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SLAMF6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SLAMF6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.