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SKRP1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-410316-ACT | 20 µg | $397.00 |
DUSP19 kodiert SKRP1, eine Dual-Spezifitäts-Phosphatase, die Serin/Threonin- und Tyrosinphosphorylierungen moduliert, um stressresponsive Signalwege fein abzustimmen. SKRP1 wird mit der Regulation der Dynamik des MAPK-Signalwegs in Verbindung gebracht, einschließlich Crosstalk mit den JNK- und p38-Kaskaden, die Transkriptionsprogramme prägen, welche Proliferation, Apoptose und zelluläre Anpassung an Umweltstress steuern. Über seine Rolle bei der Dephosphorylierung von Signalintermediaten trägt DUSP19 zur Phosphorylierungs-Homöostase bei, die die Mitochondrienfunktion und die Ausgabesignale entzündlicher Signalwege beeinflusst. Eine veränderte Expression oder Aktivität von DUSP19 wurde in der Literatur mit fehlregulierter Stresssignalgebung in verschiedenen krankheitsrelevanten Kontexten assoziiert, was seine Nutzung als mechanistischer Knotenpunkt für pfadzentrische Studien in humanen Zellen unterstützt.
SKRP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DUSP19-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SKRP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DUSP19-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DUSP19-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SKRP1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DUSP19-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SKRP1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SKRP1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DUSP19-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.