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SIRT1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-430046-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SIRT1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-430046-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Sirt1** codiert **SIRT1**, eine NAD⁺-abhängige Protein-Deacetylase, die den zellulären Energiestatus mit der transkriptionellen und chromatinspezifischen Regulation verknüpft. SIRT1 moduliert Stressantworten, die mitochondriale Biogenese und den Stoffwechsel, indem es zentrale Regulatoren wie PGC-1α, FOXO-Faktoren, NF-κB und p53 deacetyliert und dadurch die Kontrolle von oxidativem Stress, Entzündungsprozesse und Programme des Zellüberlebens beeinflusst. Über diese Aktivitäten integriert SIRT1 Nährstoffsensorik-Signalwege und epigenetische Kontrollmechanismen, die Differenzierung und die Physiologie des Organismus prägen. Eine fehlregulierte SIRT1-Signalgebung wurde in Modellen für metabolische Dysfunktion, Neurodegeneration, Entzündung und krebsassoziierte Phänotypen beschrieben, wodurch SIRT1 ein häufig genutzter Knotenpunkt für mechanistische Studien der Genregulation ist.
SIRT1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Sirt1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SIRT1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Sirt1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Sirt1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SIRT1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Sirt1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SIRT1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SIRT1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Sirt1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.