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SGEF Double Nickase Plasmid (h) | sc-409874-NIC | 20 µg | $410.00 |
ARHGEF26 kodiert SGEF, einen Rho-Guaninnukleotid-Austauschfaktor (GEF) der Dbl-Familie, der Rho-GTPasen aktiviert und eine zentrale Rolle bei RhoG-vermitteltem Zytoskelett-Remodeling und Membrantransport spielt. Durch die Regulation der Aktindynamik beeinflusst SGEF Zelladhäsion, Migration und endozytotische Prozesse und verknüpft dabei vorgeschaltete Signalsignaleingänge mit koordinierten Veränderungen von Zellform und -polarität. Das ARHGEF26-abhängige Rho-Signaling steht in Wechselwirkung mit Signalwegen, die entzündliche Zellantworten und das Verhalten epithelialer Barrieren steuern, was es für Studien zur Immun-Signalübertragung, zu Wirt–Pathogen-Interaktionen und zum Gewebeumbau relevant macht. Eine fehlregulierte Aktivierung von Rho-GTPasen und eine veränderte Kontrolle des Zytoskeletts sind häufig mit onkogenen Phänotypen und invasivem Zellverhalten verbunden, wodurch SGEF zu einem mechanistischen Knotenpunkt wird, um die krankheitsbiologische Grundlage von Motilitäts-assoziierten Prozessen zu untersuchen.
SGEF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ARHGEF26-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ARHGEF26 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ARHGEF26-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ARHGEF26-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.