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SEMA5A Double Nickase Plasmid (m) | sc-422885-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SEMA5A Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422885-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen Sema5a kodiert den transmembranen Leitsignalgeber SEMA5A, ein Mitglied der Semaphorin-Familie, der die Axonnavigation, die dendritische Musterbildung und die Zellmotilität über Rezeptorinteraktionen moduliert, welche das Zytoskelett-Remodeling und die Adhäsionsdynamik beeinflussen. Die SEMA5A-Signalgebung ist mit Signalwegen verknüpft, die das Wachstumskegel-Tracking sowie Zell–Zell- und Zell–ECM-Interaktionen steuern, und trägt so zur Bildung neuronaler Schaltkreise und zur Gewebeorganisation bei. Eine veränderte Expression oder Funktion von Sema5a wurde mit neuroentwicklungsbezogenen und neuroverhaltensbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht; zudem wird eine fehlregulierte Semaphorin-Signalgebung auch im Kontext aberranter Migrations- und Invasionsprogramme untersucht. Diese Eigenschaften machen Sema5a zu einem nützlichen Ziel, um Mechanismen der Entwicklungsverschaltung, der synaptischen Konnektivität und der semaphorinvermittelten Regulation zellulärer Bewegung zu analysieren.
SEMA5A Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Sema5a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Sema5a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Sema5a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Sema5a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.