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SEMA3C CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402489-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SEMA3C CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402489-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
SEMA3C kodiert Semaphorin-3C, ein sezerniertes Leitsignal, das über Neuropilin- und Plexin-Rezeptoren wirkt und die Zytoskelettdynamik, gerichtete Migration sowie Zell-Zell-Interaktionen reguliert. Über die Axonführung hinaus trägt SEMA3C zur Gefäßmusterbildung und zum Gewebeumbau bei, indem es Signalwege moduliert, die mit Rho-Familien-GTPasen, dem Turnover fokaler Adhäsionen und integrinabhängiger Adhäsion verknüpft sind. Eine dysregulierte SEMA3C-Expression wurde in Zusammenhängen mit aberranter angiogener Signalgebung, invasivem Zellverhalten und veränderter Kommunikation zwischen Stroma und Tumor beschrieben, was SEMA3C für mechanistische Untersuchungen entwicklungs- und krankheitsassoziierter Mikroumgebungen relevant macht. Seine Aktivität wird häufig in Modellen der epithelialen und endothelialen Plastizität, der Organisation der extrazellulären Matrix und der rezeptorvermittelten Semaphorin-Signalübertragung untersucht.
SEMA3C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SEMA3C-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SEMA3C Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SEMA3C-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SEMA3C-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SEMA3C-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SEMA3C-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SEMA3C-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SEMA3C-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SEMA3C-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.