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Ring1b Double Nickase Plasmid (h) | sc-404633-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ring1b Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404633-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RNF2 kodiert Ring1b, eine RING-Finger‑E3‑Ubiquitin-Ligase, die den katalytischen Kern des Polycomb-Repressionskomplexes 1 (PRC1) bildet. Ring1b monoubiquitinyliert Histon H2A an Lys119 und verstärkt dadurch die Polycomb-vermittelte Chromatinkondensation und die transkriptionelle Repression während der Entwicklung und der Festlegung von Zelllinien. Durch die Koordination mit der PRC2-abhängigen H3K27-Methylierung und anderen epigenetischen Regulatoren trägt RNF2 zur Steuerung von Zellzyklusprogrammen, Differenzierungszuständen und DNA-Schadensantworten bei. Eine fehlregulierte RNF2-Aktivität und PRC1-Signalgebung werden mit veränderten Transkriptionsnetzwerken in zahlreichen Krebsarten sowie anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht, die auf epigenetische Fehlregulation zurückgehen.
Ring1b Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNF2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNF2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNF2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNF2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.