Date published: 2026-7-12

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RGMa Double Nickase Plasmid (m): sc-434035-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das RGMa Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • RGMa Double-Nickase-Plasmid (m) und RGMa Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Rgma abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    RGMa Double Nickase Plasmid (m)

    sc-434035-NIC
    20 µg
    $410.00

    RGMa Double Nickase Plasmid (m2)

    sc-434035-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das murine Gen **Rgma** kodiert das Repulsive Guidance Molecule A (RGMa), ein glycosylphosphatidylinositol-(GPI)-verankertes Membranprotein, das als Leitsignal für Axone fungiert und die Dynamik neuronaler Wachstumskegel moduliert. RGMa bindet an Rezeptoren wie **Neogenin** und beeinflusst nachgeschaltete Signalwege, die mit Zytoskelett-Umbau, Hemmung des Neuritenauswuchses und Programmen der neuronalen Verschaltung verknüpft sind. Zudem ist es an der Modulation des **BMP-Signalwegs** beteiligt und kann zelluläre Antworten beeinflussen, die für Entwicklung, Regeneration und Immun–Neuron-Interaktionen relevant sind. Eine fehlregulierte RGMa-Signalgebung wird mit neuroinflammatorischen und neurodegenerativen Kontexten in Verbindung gebracht, was **Rgma** zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Schaltkreisbildung und zu Verletzungsantworten im murinen Nervensystem macht.

    RGMa Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Rgma-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Rgma abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Rgma-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Rgma-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.