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RELA/NFκB p65 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-422642-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
RELA/NFκB p65 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-422642-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Rela kodiert die RELA/NFκB‑p65‑Untereinheit, einen zentralen Transkriptionsregulator der kanonischen NF‑κB‑Signalübertragung, der induzierbare Genprogramme in Entzündung, angeborener und adaptiver Immunität, Zellüberleben und Stressantworten steuert. In Mauszellen bildet p65 funktionelle Dimere, meist mit NFKB1/p50, und transloziert nach IKK‑vermitteltem Abbau der IκB‑Inhibitoren in den Zellkern, wobei Signale von TNF, IL‑1, TLRs, Antigenrezeptoren und DNA‑Schadenswegen integriert werden. Die RELA‑abhängige Transkription moduliert Zytokine, Chemokine, Adhäsionsmoleküle und antiapoptotische Faktoren und prägt dadurch die Aktivierung von Makrophagen, die Funktion von Lymphozyten und die Gewebehomöostase. Eine fehlregulierte NF‑κB/RELA‑Aktivität ist mit chronischen Entzündungszuständen, Autoimmunität und onkogenen Signalnetzwerken assoziiert, weshalb Rela häufig Ziel mechanistischer Studien zur Immunregulation und stressadaptiven Transkription ist.
RELA/NFκB p65 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Rela-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
RELA/NFκB p65 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Rela-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Rela-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen RELA/NFκB p65-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Rela-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von RELA/NFκB p65-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des RELA/NFκB p65-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Rela-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.