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Ptx3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402766-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ptx3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402766-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTX3 kodiert Pentraxin 3 (Ptx3), ein lösliches Mustererkennungsprotein aus der Familie der langen Pentraxine, das an der humoralen angeborenen Immunität und am Umbau der extrazellulären Matrix beteiligt ist. Ptx3 wird durch entzündliche Signale wie IL-1 und TNF rasch induziert und trägt zur Regulation des Komplementsystems bei, indem es mit Komponenten wie C1q und Faktor H interagiert und so Opsonisierung und entzündliche Verstärkung mitprägt. Es bindet zudem ausgewählte mikrobielle Liganden und Matrixproteine und verknüpft damit Pathogenerkennung mit Gewebeschadensantworten, der Regulation der Angiogenese und der Rekrutierung von Leukozyten. Eine fehlregulierte PTX3-Expression wurde mit entzündlichen Erkrankungen, erhöhter Infektanfälligkeit, Gefäßpathologien und tumorassoziierter Entzündung in Verbindung gebracht, was PTX3 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung angeborener Immunsignalwege und der Kommunikation im Mikromilieu macht.
Ptx3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTX3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTX3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTX3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTX3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.