Date published: 2026-7-28

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PSAP Double Nickase Plasmid (h): sc-405857-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das PSAP Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • PSAP Double-Nickase-Plasmid (h) und PSAP Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf NPEPPS abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: PSAP: sc-390184
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    PSAP Double Nickase Plasmid (h)

    sc-405857-NIC
    20 µg
    $410.00

    PSAP Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-405857-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Das humane Gen **NPEPPS** kodiert die puromycinempfindliche Aminopeptidase (PSAP/NPEPPS), eine zytosolische Metallopeptidase, die Peptide, die beim proteasomalen Abbau entstehen, weiter zuschneidet und so zum Recycling von Aminosäuren und zum Peptidumsatz beiträgt. Die PSAP-Aktivität greift in Netzwerke der Proteinqualitätskontrolle ein, darunter den Durchsatz des Ubiquitin‑Proteasom‑Systems sowie die Peptidprozessierung, die die Antigenpräsentation und die Stressantwort-Signalgebung beeinflussen kann. Durch die Regulation von Abbauzwischenprodukten und der Peptidhomöostase wird NPEPPS in Zusammenhängen untersucht, die mit einem Ungleichgewicht der Proteostase, neuronaler Vulnerabilität und entzündungsbedingtem zellulärem Remodeling verknüpft sind. Eine dysregulierte Aminopeptidase-Aktivität wurde in der Literatur mit neurodegenerationsrelevanten Signalwegen und einer veränderten Verarbeitung aggregationsanfälliger Proteine in Verbindung gebracht, was NPEPPS zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien des intrazellulären Peptidstoffwechsels macht.

    PSAP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NPEPPS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NPEPPS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NPEPPS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NPEPPS-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.