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PRC1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401679-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PRC1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401679-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PRC1 (protein regulator of cytokinesis 1) ist ein konserviertes mikrotubuliassoziiertes Protein, das antiparallele Mikrotubuli in der Spindelmittelzone quervernetzt und für den Aufbau der zentralen Spindel, die Positionierung der Teilungsfurche und den Abschluss der Zytokinese essenziell ist. Seine Aktivität ist mit mitotischen Kinasen und Motorproteinen koordiniert, um eine zuverlässige Chromosomensegregation und Abtrennung (Abszission) sicherzustellen, wodurch PRC1 mit zentralen Signalwegen des Zellzyklus und der mitotischen Spindel verknüpft ist. Eine Fehlregulation der PRC1-Expression oder -Funktion kann die Genauigkeit der Zellteilung und die Genomstabilität stören—Merkmale, die häufig im Kontext proliferativer Erkrankungen und der Tumorbiologie untersucht werden. PRC1 wird daher breit als molekularer Einstiegspunkt genutzt, um mitotische Progression, Spindelarchitektur und die Kontrolle von Zytokinese-Checkpoints in menschlichen Zellen zu untersuchen.
PRC1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PRC1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PRC1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PRC1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PRC1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.