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plexin-D1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405134-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
plexin-D1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405134-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PLXND1 kodiert Plexin-D1, einen Single-Pass-Transmembranrezeptor für Semaphorine der Klasse 3, der Leitsignale integriert, um die Umgestaltung des Zytoskeletts, Zellmigration und Gewebemusterbildung zu regulieren. Plexin-D1 signalisiert über GTPasen der Rho-Familie und damit verbundene Signalwege der Aktindynamik, koordiniert endotheliale und neuronale Leitprogramme und prägt die Architektur vaskulärer und neuraler Netzwerke. In der menschlichen Biologie ist die PLXND1-Aktivität eng mit angiogenem Remodeling, Axonfindung (Axon Guidance) und der Zell-Zell-Kommunikation innerhalb des Mikromilieus verknüpft. Eine fehlregulierte Plexin-D1-Signalgebung wurde mit einer aberranten Gefäßentwicklung und veränderten Motilitätsphänotypen in Verbindung gebracht, die für krankheitsassoziierte Kontexte des Gewebe-Remodelings relevant sind.
plexin-D1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PLXND1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PLXND1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PLXND1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PLXND1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.