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PGRMC1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-424690-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PGRMC1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-424690-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Progesteronrezeptor‑Membrankomponente 1 (PGRMC1), kodiert durch das Mausgen *Pgrmc1*, ist ein häm-bindendes, membranassoziiertes Protein, das mit Steroid-Signalgebung, der Regulation von Cytochrom P450 und Membrantransportprozessen in Verbindung gebracht wird. Es lokalisiert überwiegend an intrazellulären Membranen und ist an Vorgängen wie der Cholesterinhomöostase, dem Vesikeltransport sowie der Modulation von Rezeptor- und Kinase-Signalwegen beteiligt, die das Zellüberleben und Stressantworten beeinflussen. PGRMC1 wurde mit mitochondrialen sowie ER-assoziierten Funktionen verknüpft und wird häufig im Zusammenhang mit metabolischer Umprogrammierung, oxidativem Stress und proliferativen Signalen untersucht. Eine Fehlregulation PGRMC1-assoziierter Signalwege wurde in Studien zur Tumorbiologie, zum Leberstoffwechsel und zu neurobiologischen Phänotypen beschrieben, was PGRMC1 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Untersuchungen in zellulären Mausmodellen macht.
PGRMC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Pgrmc1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PGRMC1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Pgrmc1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Pgrmc1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PGRMC1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Pgrmc1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PGRMC1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PGRMC1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Pgrmc1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.