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PDX-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400792-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PDX-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400792-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PDX1 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor PDX-1, einen zentralen Regulator der Pankreasentwicklung und der Identität reifer β-Zellen. PDX-1 steuert die Festlegung endokriner Zelllinien und die glukoseabhängige Transkription des Insulin-Gens, indem es zusammen mit Kofaktoren wie MAFA und NEUROD1 transkriptionelle Netzwerke koordiniert und dabei Programme beeinflusst, die mit ER-Proteostase und metabolischer Kopplung verknüpft sind. In adulten Langerhans-Inseln integriert PDX-1 Nährstoffsensorik- und Stressantwort-Signalwege zur Aufrechterhaltung der β-Zell-Funktion; eine veränderte PDX1-Aktivität ist mit gestörter Insulinsekretion und diabetesassoziierten Phänotypen verbunden. Eine dysregulierte PDX-1-Expression oder -Funktion wird zudem als Marker für Veränderungen des pankreatischen Zellzustands während Differenzierung und Krankheitsmodellierung verwendet.
PDX-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PDX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PDX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PDX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PDX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.