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PDF Double Nickase Plasmid (h) | sc-409495-NIC | 20 µg | $410.00 |
Humanes PDF (Peptid-Deformylase, mitochondrial) kodiert eine Metalloprotease, die N‑Formylgruppen von mitochondrienkodierten, neu synthetisierten Polypeptiden entfernt – ein entscheidender Schritt der Qualitätskontrolle der mitochondrialen Translation und der Reifung von Komponenten der oxidativen Phosphorylierung. Indem PDF die Entfernung der Formylgruppe mit nachgelagerter Prozessierung und Stabilität mitochondrialer Proteine koppelt, unterstützt es die Assemblierung der Atmungskette, die mitochondriale Proteostase und den zellulären Energiestoffwechsel. Störungen der mitochondrialen Translation und Proteostase werden breit mit bioenergetischen Stressantworten, veränderter Handhabung reaktiver Sauerstoffspezies und apoptosebezogener Signalgebung in Verbindung gebracht. Entsprechend wird PDF häufig im Kontext von Mechanismen mitochondrialer Dysfunktion untersucht, die für Neurodegeneration, kardiometabolische Phänotypen und die metabolische Anpassung von Krebszellen relevant sind.
PDF Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PDF-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PDF abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PDF-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PDF-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.