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PARP-2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402224-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
PARP-2 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402224-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Human PARP2 kodiert die Poly(ADP-Ribose)-Polymerase‑2 (PARP‑2), ein nukleäres Enzym, das DNA-Strangbrüche erkennt und die ADP‑Ribosylierung von Zielproteinen katalysiert, um Chromatin-Remodeling und DNA-Reparatur zu koordinieren. PARP‑2 wirkt in der DNA-Schadensantwort, insbesondere in der Basenexzisionsreparatur und in der replikationsassoziierten Reparatur, und kooperiert mit PARP1 und XRCC1, um den Zusammenbau von Reparaturkomplexen zu organisieren. Über die Regulation der Genomstabilität, der Integrität von Replikationsgabeln und der Signalgebung von Zellzyklus-Checkpoints trägt PARP2 zu zellulären Stressantworten bei, die in der Tumorbiologie sowie bei DNA-Reparaturdefekten im Zusammenhang mit Neurodegeneration häufig gestört sind. Eine Modulation der PARP2-Expression ist daher nützlich, um genotoxische Stresswege, transkriptionelle Antworten auf DNA-Schäden und kontextabhängige Empfindlichkeit gegenüber Störungen der DNA-Reparatur in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
PARP-2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PARP2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
PARP-2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PARP2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PARP2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen PARP-2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PARP2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von PARP-2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des PARP-2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PARP2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.