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p53 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-416469-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
p53 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-416469-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
TP53 kodiert den humanen Tumorsuppressor p53, einen sequenzspezifischen Transkriptionsfaktor, der die Erkennung von DNA-Schäden, onkogenen Stress und Zellzyklus-Checkpoints integriert, um die genomische Stabilität aufrechtzuerhalten. p53 reguliert Programme, die den G1/S- und G2/M-Arrest, Apoptose, Seneszenz und DNA-Reparatur steuern, über kanonische Signalwege mit ATM/ATR-Signalisierung und transkriptionellen Zielgenen wie CDKN1A (p21), BAX und MDM2. Eine Störung der TP53-Funktion ist in Krebs häufig und geht mit veränderten Stressantworten, chromosomaler Instabilität und einer weitreichenden Umprogrammierung der Genexpression einher. Als zentraler Knotenpunkt der zellulären Stressbiologie wird p53 intensiv in Mechanismen der Transformation, der Resistenz gegenüber genotoxischem Stress sowie im Crosstalk mit der PI3K–AKT- und der MAPK-Signalisierung untersucht.
p53 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TP53-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
p53 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TP53-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TP53-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen p53-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TP53-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von p53-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des p53-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TP53-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.