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p47phox Double Nickase Plasmid (h) | sc-417916-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
p47phox Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417916-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NCF1 kodiert p47^phox, eine zytosolische Organizer‑Untereinheit des phagozytären NADPH‑Oxidase‑(NOX2)-Komplexes, die die stimulusabhängige Assemblierung membranständiger und zytosolischer Komponenten zur Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) steuert. Die Phosphorylierung und Translokation von p47^phox an die Membran helfen, den Elektronentransfer von NADPH auf Sauerstoff zu koordinieren und unterstützen so oxidativen Burst, Redox‑Signalgebung und mikrobielles Abtöten in myeloischen Zellen. Eine veränderte NCF1‑Funktion stört die ROS‑Homöostase und ist mit Immundefizienz‑Phänotypen sowie entzündlicher Fehlregulation verknüpft, einschließlich einer Anfälligkeit für CGD‑ähnliche Krankheitsbilder (chronische Granulomatose). Darüber hinaus wurden NCF1‑Varianten mit autoimmunen und autoinflammatorischen Signalwegen in Verbindung gebracht, was p47^phox zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung angeborener Immun‑Signalgebung und redoxabhängiger Regulation macht.
p47phox Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NCF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NCF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NCF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NCF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.