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Oxytocin-R Double Nickase Plasmid (m) | sc-422088-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Oxytocin-R Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422088-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Oxtr kodiert den murinen Oxytocinrezeptor (Oxytocin-R), einen GPCR der Klasse A, der vorwiegend an Gq/11 koppelt und dadurch die Phospholipase‑C-Signalübertragung, die intrazelluläre Ca²⁺-Mobilisierung sowie PKC‑abhängige Transkriptionsprogramme stimuliert. Die Rezeptoraktivierung rekrutiert zudem MAPK/ERK- und PI3K-assoziierte Signalwege und beeinflusst damit die neuronale Erregbarkeit und synaptische Plastizität ebenso wie die Kontraktilität glatter Muskulatur in Fortpflanzungsgeweben. Im ZNS trägt Oxtr über die koordinierte Modulation neuroendokriner und limbischer Schaltkreise zu sozialer Wiedererkennung, Bindung, Stressreaktivität und sensorischer Verarbeitung bei. Eine fehlregulierte Oxytocin-Signalgebung und Variationen in Oxtr wurden mit neuroentwicklungsbezogenen und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Untersuchung in Modellen sozialen Verhaltens und stressbezogener Biologie unterstützt.
Oxytocin-R Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Oxtr-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Oxtr abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Oxtr-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Oxtr-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.