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Ob-R/Leptin Receptor Double Nickase Plasmid (h) | sc-400315-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ob-R/Leptin Receptor Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400315-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LEPR kodiert Ob-R, den Leptinrezeptor, einen Zytokinrezeptor der Klasse I, der die leptinabhängige Kontrolle von Energiebilanz, neuroendokriner Funktion und metabolischer Homöostase vermittelt. Die Ligandenbindung fördert die Aktivierung des rezeptorassoziierten JAK2 und die nachgeschaltete STAT3/STAT5-Signalübertragung; zusätzlich besteht eine Kopplung an die PI3K–AKT- und MAPK-Signalwege, die Transkriptionsprogramme, die zelluläre Erregbarkeit und die Nährstoffsensorik beeinflussen. Die LEPR-Signalgebung ist zudem in eine SOCS3-vermittelte negative Rückkopplung sowie in inflammatorische Mediatoren eingebunden, die hypothalamische und periphere Antworten auf Adipositas-Signale modulieren. Genetische und funktionelle Störungen von LEPR sind eng mit adipositasassoziierten Phänotypen und metabolischer Dysregulation verknüpft und werden breit in Modellen mit Relevanz für Fettgewebe, Immunsystem und ZNS untersucht.
Ob-R/Leptin Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LEPR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LEPR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LEPR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LEPR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.