



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Nek7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405218-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Nek7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405218-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NEK7 kodiert die Serin/Threonin-Kinase Nek7, eine NIMA-verwandte Kinase, die die Centrosomenfunktion, den Aufbau des mitotischen Spindelapparats und das Fortschreiten durch die Mitose reguliert, indem sie die Mikrotubuli-Dynamik und Zellzyklus-Kontrollpunkte koordiniert. Nek7 ist zudem an stressantwortlichen Signalwegen beteiligt, einschließlich der Regulation der Aktivierung des NLRP3-Inflammasoms und nachgeschalteter entzündlicher Effekte, und verknüpft damit die Kontrolle der Zellteilung mit angeborenen Immunwegen. Eine fehlregulierte NEK7-Aktivität oder -Expression wurde mit abweichender Proliferation und genomischer Instabilität in Verbindung gebracht, was das Gen für Studien zur Tumorbiologie und zu zellzyklusgetriebenen Pathologien relevant macht. Daher wird NEK7 häufig in Modellen zur Mitose-Regulation, zum Umbau des Zytoskeletts und zu entzündungsassoziierten zellulären Phänotypen untersucht.
Nek7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NEK7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NEK7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NEK7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NEK7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.