Date published: 2026-7-14

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NDR2 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404096-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • NDR2 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • NDR2 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom NDR2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom NDR2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der STK38L-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    NDR2 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404096-ACT
    20 µg
    $397.00

    STK38L kodiert NDR2, eine Serin/Threonin-Kinase aus dem NDR/LATS-Zweig des Hippo-Signalnetzwerks, das Zellzyklusprogression, Apoptose und Zytoskelett-Umbau koordiniert. Die NDR2-Aktivität wird durch Phosphorylierung und Scaffold-Interaktionen reguliert und integriert upstream gelegene MST-Kinasen sowie calciumabhängige Signale, um transkriptionelle und posttranskriptionelle Outputs fein abzustimmen. Über diese Signalwege trägt STK38L zur Kontrolle von Proliferation, Polarität, Migration und Stressantworten bei – Prozesse, die bei Krebs und anderen Störungen der Gewebehomöostase häufig verändert sind. Störungen der NDR2-Signalgebung wurden zudem mit Veränderungen der neuronalen Differenzierung und des Überlebens von Nervenzellen in Verbindung gebracht, was ihre Relevanz für Studien zur Entwicklung und zu zellulären Phänotypen im Zusammenhang mit Neurodegeneration unterstreicht.

    NDR2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen STK38L-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    NDR2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des STK38L-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der STK38L-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen NDR2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native STK38L-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von NDR2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des NDR2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem STK38L-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.