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NALP10 Double Nickase Plasmid (m) | sc-434050-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Nlrp10** kodiert **NALP10 (NLRP10)**, ein Mitglied der Familie der NOD-like-Rezeptoren, das an der Regulation der angeborenen Immunität und an inflammasombezogenen Signalwegen beteiligt ist. Obwohl NLRP10 keine kanonische C‑terminale LRR-Domäne besitzt, wird es mit der Kontrolle entzündlicher Antworten in Verbindung gebracht, unter anderem über die Modulation NF‑κB-assoziierter Signalwege, der Zytokinproduktion sowie von Funktionen myeloider und dendritischer Zellen, die die adaptive Immunität prägen. Die Aktivität von Nlrp10 überschneidet sich mit Netzwerken von Pattern-Recognition-Rezeptoren, die die Leukozytenaktivierung, die Antigenpräsentation und die mukosale Immunhomöostase beeinflussen. Eine Fehlregulation von Komponenten der NLR-Signalwege ist für Mechanismen entzündlicher Erkrankungen generell relevant, wodurch **Nlrp10** ein nützlicher Genlokus für mechanistische Studien zur Immun-Signalübertragung und zur Differenzierung von Immunzellen in Mausmodellen ist.
NALP10 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Nlrp10-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Nlrp10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Nlrp10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Nlrp10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.