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Myc Double Nickase Plasmid (m) | sc-421770-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Myc Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421770-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Myc (c-Myc) ist ein Transkriptionsfaktor der basischen Helix-Loop-Helix-Leucin-Zipper-Familie, der mit MAX heterodimerisiert, um breit angelegte Genexpressionsprogramme zu regulieren, die Zellwachstum, Ribosomenbiogenese, Stoffwechsel und Zellzyklusprogression steuern. Er integriert Signale aus mitogenen Signalwegen, darunter Wnt/β-Catenin, MAPK/ERK, PI3K–AKT–mTOR und TGF-β, und koordiniert dadurch transkriptionelle Outputs, die Proliferation und Differenzierung beeinflussen. In Mausmodellen stört eine fehlregulierte Myc-Aktivität die genomische Stabilität, Apoptose und zelluläre Reprogrammierungszustände, was Myc zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung onkogener Signalgebung und transkriptioneller Kontrolle macht. Myc-abhängige Netzwerke werden häufig genutzt, um kontextspezifische Verwundbarkeiten in transformierten gegenüber normalen Zellen zu analysieren und genregulatorische Schaltkreise in Entwicklungs- und Krankheitsbiologie zu kartieren.
Myc Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Myc-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Myc abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Myc-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Myc-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.