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Myc Double Nickase Plasmid (h) | sc-400001-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Myc Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400001-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MYC kodiert den Transkriptionsfaktor Myc, einen zentralen Regulator von Zellwachstum, Stoffwechsel und Proliferation durch die Steuerung RNA‑Polymerase‑II‑abhängiger Transkriptionsprogramme. Myc koordiniert die Ribosomenbiogenese, den Nukleotid- und Aminosäurestoffwechsel, die mitochondriale Funktion sowie die Zellzyklusprogression und integriert dabei mitogene Signale aus Signalwegen wie MAPK/ERK und PI3K/AKT. Eine fehlregulierte MYC‑Aktivität ist eng mit onkogener Transformation, genomischer Instabilität und veränderter Differenzierung verknüpft und macht MYC zu einem breit untersuchten Treiber in der Krebsbiologie. Da Myc die Chromatinzugänglichkeit und die transkriptionelle Amplifikation beeinflusst, werden MYC‑Perturbationen häufig eingesetzt, um genregulatorische Netzwerke und kontextspezifische Verwundbarkeiten zu kartieren.
Myc Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MYC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MYC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MYC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MYC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.