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Mucin 2/MUC2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400221-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Mucin 2/MUC2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400221-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MUC2 kodiert für Mucin 2, ein gelbildendes, sezerniertes Mucin, das einen zentralen strukturellen Bestandteil der intestinalen Mukusbarriere darstellt und ein wesentlicher Faktor für Hydratation und Schmierung der Epitheloberfläche ist. Durch umfangreiche O‑Glykosylierung und Polymerisation trägt MUC2 zur mukosalen Abwehr bei, reguliert die räumliche Trennung zwischen Wirt und Mikrobiota und unterstützt die epitheliale Homöostase im Gastrointestinaltrakt. Seine Expression und Prozessierung stehen in Zusammenhang mit Differenzierungsprogrammen von Becherzellen, der Funktion des sekretorischen ER-/Golgi‑Wegs und dem Aufbau des Mucinnetzwerks. Eine Fehlregulation der MUC2‑Menge oder der Eigenschaften der Mukusbarriere wird häufig im Kontext von entzündlichen Darmerkrankungen, kolitisassoziierter Entzündung sowie epithelialem Stress untersucht, der für die Biologie kolorektaler Tumoren relevant ist.
Mucin 2/MUC2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MUC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MUC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MUC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MUC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.