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MTA3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402739-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes MTA3 (metastasisassoziiertes Protein 3) ist ein zentraler Bestandteil des NuRD‑Komplexes für Chromatin-Remodelling und Histondeacetylierung und koordiniert die Nukleosomenpositionierung sowie die transkriptionelle Repression in Entwicklungs- und linienfestlegenden Genprogrammen. Durch die Zusammenarbeit mit HDACs und anderen NuRD‑Untereinheiten moduliert MTA3 über epigenetische Regulation die epitheliale Differenzierung, hormonresponsive Transkription und zellzyklusgekoppelte Transkriptionszustände. Eine dysregulierte MTA3‑Expression oder veränderte NuRD‑Aktivität wurde in verschiedenen Geweben mit aberranter Differenzierung, EMT‑assoziierten Genexpressionsmustern (epithelial–mesenchymaler Übergang) und Tumorbiologie in Verbindung gebracht. Als Chromatinregulator wird MTA3 häufig hinsichtlich seiner Rolle bei transkriptioneller Plastizität, Chromatinzugänglichkeit und der netzwerkweiten Kontrolle der Genexpression untersucht.
MTA3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MTA3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MTA3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MTA3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MTA3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MTA3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MTA3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MTA3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MTA3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MTA3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.