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Mnk1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421657-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Mknk1** kodiert die mit MAP-Kinasen interagierende Serin/Threonin-Proteinkinase 1 (Mnk1), einen nachgeschalteten Effektor der ERK- und p38-MAPK-Signalwege, der extrazelluläre Reize mit der Kontrolle der Translation verknüpft. Mnk1 phosphoryliert eIF4E und moduliert die cap-abhängige mRNA-Translation, wodurch Programme beeinflusst werden, die mit Proliferation, Stressantworten und zytokinregulierter Genexpression verbunden sind. Aufgrund dieser Funktionen wird **Mknk1** häufig in Kontexten untersucht, in denen MAPK-abhängige Translation den Zellzustand verändert, etwa bei entzündungsassoziierten Signalwegen und der Aktivierung onkogener Signalwege. Das Zusammenspiel mit mTOR- und MAPK-gesteuerten translationalen Kontrollpunkten macht es zu einem hilfreichen Knotenpunkt, um stimulusabhängige Umbauprozesse des Proteoms zu analysieren.
Mnk1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Mknk1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Mnk1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Mknk1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Mknk1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Mnk1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Mknk1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Mnk1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Mnk1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Mknk1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.