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Mitoferrin Double Nickase Plasmid (m) | sc-426703-NIC | 20 µg | $410.00 |
Slc25a37 kodiert Mitoferrin (SLC25A37), einen Carrier der inneren Mitochondrienmembran, der zweiwertiges Eisen in die mitochondriale Matrix transportiert, um die Hämsynthese und die Biogenese von Eisen‑Schwefel‑(Fe‑S-)Clustern zu unterstützen. Durch die Steuerung der mitochondrialen Eisenverfügbarkeit beeinflusst Mitoferrin die oxidative Phosphorylierung, das Redoxgleichgewicht und die mitochondriale Qualitätskontrolle – insbesondere während der erythroiden Differenzierung, wenn der Hämbedarf hoch ist. Eine Fehlregulation des SLC25A37‑vermittelten Eisenverkehrs wird in Modellsystemen mit mitochondrialer Eisenüberladung, beeinträchtigter Hämoglobinisierung und Phänotypen von zellulärem oxidativem Stress in Verbindung gebracht, die für anämieartige und sideroblastenähnliche Mechanismen relevant sind. Studien zu Slc25a37 in der Maus berühren daher Signalwege, die den mitochondrialen Stoffwechsel, die Eisenhomöostase und Stresssignalgebung steuern.
Mitoferrin Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Slc25a37-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Slc25a37 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Slc25a37-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Slc25a37-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.