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MerTK CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421631-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
MerTK CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421631-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Mertk** kodiert **MerTK**, eine Rezeptor-Tyrosinkinase der TAM-Familie, die über Liganden wie **GAS6** und **PROS1** **Phosphatidylserin** auf apoptotischen Zellen erkennt und dadurch die **Efferzytose** sowie die antiinflammatorische Auflösung von Immunreaktionen fördert. Die MerTK-Signalübertragung aktiviert **PI3K–AKT**-, **MAPK/ERK**- und **STAT**-abhängige Programme, um das Überleben von Makrophagen und Mikroglia, die Modulation von Zytokinen und die Gewebehomöostase zu koordinieren. In der Retina und im zentralen Nervensystem unterstützt MerTK die Beseitigung zellulärer Trümmer und die Aufrechterhaltung von Immunzuständen in Barrierenähe; eine Fehlregulation wird mit defekter Phagozytose, chronischer Entzündung und für Neurodegeneration relevanten Phänotypen in Verbindung gebracht. Eine aberrante Aktivität des MerTK-Signalwegs wird zudem in tumorassoziierten Makrophagen und bei der Immunsuppression im Tumormikromilieu untersucht, wodurch **Mertk** einen nützlichen Knotenpunkt zur Analyse angeborener Immunsignalwege und der Phagozytenbiologie in Mausmodellen darstellt.
MerTK Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Mertk-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MerTK Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Mertk-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Mertk-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MerTK-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Mertk-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MerTK-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MerTK-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Mertk-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.