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MEK-7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402363-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MEK-7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402363-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAP2K7 kodiert MEK-7, eine dualspezifische MAP-Kinase-Kinase, die bevorzugt JNK-Isoformen phosphoryliert und aktiviert und so vielfältige extrazelluläre Stress- und Zytokinreize mit einer transkriptionellen Umprogrammierung verknüpft. MEK-7 wirkt innerhalb der MAPK-Kaskade zusammen mit vorgelagerten MAP3Ks, um Apoptose, inflammatorische Signalwege und den Umbau des Zytoskeletts über nachgeschaltete Zielproteine wie c-JUN und Transkriptionsfaktoren der ATF-Familie zu regulieren. Störungen der MAP2K7-abhängigen JNK-Signalgebung wurden in mehreren Geweben mit veränderten Immunantworten und onkogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, was MAP2K7 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse der Kontrolle stressaktivierter Signalwege macht. Humanes MEK-7 wird daher häufig in Modellen der Entzündung, Neurobiologie und Krebszell-Signalgebung untersucht, in denen Wegspezifität und Signaldynamik entscheidend sind.
MEK-7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAP2K7-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAP2K7 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAP2K7-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAP2K7-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.