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Meis1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401481-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Meis1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401481-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
MEIS1 kodiert einen TALE-Homeobox-Transkriptionsfaktor, der kooperative Komplexe mit HOX- und PBX-Proteinen bildet, um die Linienfestlegung, die Aufrechterhaltung hämatopoetischer Stamm- und Vorläuferzellen sowie die Entwicklungsmusterung zu steuern. Meis1 moduliert Transkriptionsprogramme, die mit Zellzykluskontrolle, Differenzierung und Chromatinregulation verknüpft sind, einschließlich Signalwegen, die Selbsterneuerung und Reifung in Blut- und neuronalen Linien koordinieren. Eine fehlregulierte MEIS1-Expression wird häufig im Kontext der Leukämogenese und aberranter Vorläuferzustände untersucht, und genetische Assoziationsstudien bringen MEIS1-regulierte Netzwerke mit Neurobiologie und schlafbezogenen Merkmalen in Verbindung. Diese Eigenschaften machen MEIS1 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um Transkriptionsschaltkreise, Enhancer-Logik und Schicksalsentscheidungen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
Meis1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MEIS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Meis1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MEIS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MEIS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Meis1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MEIS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Meis1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Meis1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MEIS1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.