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MEF-2C Double Nickase Plasmid (m) | sc-421620-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MEF-2C Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421620-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mef2c kodiert den Transkriptionsfaktor MEF-2C, einen Regulator der MADS-Box/MEF2-Familie, der Ca2+-abhängige Signalwege integriert, um linienspezifische Genprogramme zu steuern. MEF-2C koordiniert über Interaktionen mit Kofaktoren wie Klasse-IIa-HDACs sowie MAPK-/CaMK-abhängigen Signalwegen Chromatin- und Transkriptionsnetzwerke, die an der Myogenese, neuronalen Differenzierung und synaptischem Remodeling, der Entwicklung von Immunzellen und der Kardiogenese beteiligt sind. In Mausmodellen stört eine veränderte Mef2c-Dosierung oder -Aktivität die Entwicklungsmusterung und die aktivitätsabhängige Transkription, was MEF-2C für Studien zu neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen, kardialer Erregungsleitung und Remodeling sowie der hämatopoetischen Linienspezifikation relevant macht. Sein breites regulatorisches Spektrum verknüpft MEF-2C zudem mit Stressantwort- und Differenzierungsprogrammen, die in Primärzellen und aus Stammzellen abgeleiteten Systemen untersucht werden können.
MEF-2C Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Mef2c-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Mef2c abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Mef2c-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Mef2c-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.