Date published: 2026-7-16

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Mcl-1 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-421589-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Mcl-1 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Mcl-1 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Mcl-1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom Mcl-1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Mcl1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Mcl-1: sc-74436
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    Mcl-1 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-421589-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das Mausgen **Mcl1** kodiert **Mcl-1**, ein antiapoptotisches Protein der **BCL-2-Familie**, das die Integrität der äußeren Mitochondrienmembran bewahrt, indem es proapoptotische **BH3-only**-Faktoren sequestriert und die Aktivierung von **BAX/BAK** begrenzt. Seine Menge wird streng durch Wachstumsfaktorsignale, Stressantworten und den proteasomalen Abbau reguliert, wodurch Mcl-1 als schnell reagierender Knotenpunkt der intrinsischen Apoptose fungiert. Mcl-1 ist zudem in zelluläre Programme wie den mitochondrialen Stoffwechsel, die Zellzyklusprogression und das Überleben nachgeschaltet zu Signalwegen wie **PI3K–AKT** und **MAPK/ERK** eingebunden. Eine dysregulierte **Mcl1**-Expression ist häufig mit veränderten apoptotischen Schwellenwerten assoziiert, die zu aberrantem Zellüberleben in der Krebsbiologie sowie zu Überlebensphänotypen in Immun- und hämatopoetischen Linien beitragen, was Mcl-1 zu einem wichtigen Ziel für mechanistische Studien zur Stressadaptation und Zellschicksalsentscheidung macht.

    Mcl-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Mcl1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Mcl-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Mcl1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Mcl1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Mcl-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Mcl1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Mcl-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Mcl-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Mcl1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.