Date published: 2026-7-12

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MafG CRISPR Activation Plasmid (m): sc-421533-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • MafG CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • MafG CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom MafG CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom MafG CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Mafg-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    MafG CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-421533-ACT
    20 µg
    $397.00

    Mafg kodiert MafG, einen kleinen Maf-Transkriptionsfaktor der bZIP-Familie (basic leucine zipper), der mit CNC-Proteinen wie NFE2L2/NRF2 Heterodimere bildet und dadurch die ARE‑abhängige (Antioxidant Response Element) Genexpression reguliert. In Mauszellen trägt MafG zur Aufrechterhaltung der Redoxhomöostase, zum Xenobiotika‑Metabolismus und zur zellulären Anpassung an oxidativen und elektrophilen Stress bei und prägt Transkriptionsprogramme, die mit dem Glutathion‑Stoffwechsel und Entgiftungsenzymen verknüpft sind. MafG beeinflusst zudem die Biologie hämatopoetischer und Immunzellen durch die transkriptionelle Kontrolle von Genen der Linienfestlegung und Stressantwort. Eine Fehlregulation der Aktivität der kleinen Maf/NRF2‑Achse ist mit veränderter oxidativer Stresssignalgebung und entzündlichen Zuständen assoziiert, was Mafg zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien von Stressantwort‑Signalwegen macht.

    MafG Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Mafg-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    MafG Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Mafg-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Mafg-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MafG-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Mafg-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MafG-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MafG-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Mafg-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.