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LTβR Double Nickase Plasmid (h) | sc-402774-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LTβR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402774-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **LTBR**-Gen kodiert den Lymphotoxin‑β‑Rezeptor (LTβR), ein Mitglied der TNF‑Rezeptor‑Superfamilie, das an Lymphotoxin‑α1β2 und LIGHT bindet und so die Kommunikation zwischen Stromazellen und Immunzellen koordiniert. Die LTβR‑Signalübertragung aktiviert über TRAF‑Adapter sowohl kanonische als auch nicht‑kanonische NF‑κB‑Signalwege und prägt dadurch die Chemokinproduktion, die Lymphorganogenese sowie den Erhalt der Architektur lymphatischen Gewebes. In Immunzellen und stromalen Kompartimenten reguliert LTβR entzündliche Genprogramme, antigenpräsentierende Mikroumgebungen und barriereassoziierte Antworten. Eine fehlregulierte LTβR‑Aktivität wird mit chronischer Entzündung und Autoimmunität in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext des Umbaus der Tumormikroumgebung und von Mechanismen der Immunflucht untersucht.
LTβR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LTBR-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LTBR abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LTBR-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LTBR-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.