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LRRC34 Double Nickase Plasmid (m) | sc-428084-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LRRC34 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-428084-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Lrrc34* kodiert LRRC34, ein leucinreiches Repeat-enthaltendes Protein, das an Protein-Protein-Interaktionsnetzwerken beteiligt ist, die die zelluläre Organisation und Signalübertragung unterstützen. Obwohl seine molekularen Partner bislang nicht vollständig definiert sind, übernehmen LRR-Proteine häufig Gerüstfunktionen, die die Zytoskelettdynamik, den Membrantransport sowie differenzierungsassoziierte Transkriptionsprogramme beeinflussen. Eine Expression von *Lrrc34* wurde in der Keimbahn und in frühen Entwicklungsstadien beschrieben, was auf potenzielle Rollen bei der Regulation von Stamm-/Vorläuferzuständen und der Festlegung von Zellschicksalen hindeutet. Eine Fehlregulation leucinreicher Repeat-Proteine ist allgemein relevant für Entwicklungsstörungen und für die Umprogrammierung signalgebundener Prozesse im Kontext von Krebs, wodurch *Lrrc34* ein nützliches Ziel für mechanistische Studien in diesen Signalwegen darstellt.
LRRC34 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Lrrc34-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Lrrc34 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Lrrc34-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Lrrc34-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.