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LOXL1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401965-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LOXL1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401965-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LOXL1 kodiert Lysyl-Oxidase-like 1, eine kupferabhängige Aminoxidase, die die oxidative Desaminierung von Lysinresten in Elastin und Kollagen katalysiert und dadurch die kovalente Quervernetzung und Reifung der extrazellulären Matrix fördert. Durch die Regulation der Elastogenese und der Kollagenfibrillogenese trägt LOXL1 zur mechanischen Stabilität von Geweben, zur Zell–Matrix-Signalübertragung sowie zu Umbauprozessen bei, die mit Wundheilung und fibroseassoziierten Signalwegen verknüpft sind. Eine veränderte LOXL1-Aktivität oder -Expression wurde mit Störungen der extrazellulären Matrix in Erkrankungen wie dem Exfoliationssyndrom/der Exfoliationsglaukom sowie mit Phänotypen des Bindegewebsremodelings in Verbindung gebracht. In der Krebsbiologie und der Stromaforschung wird LOXL1 aufgrund seiner Rolle in der Matrixorganisation und seines potenziellen Einflusses auf invasionsfördernde Mikroumgebungen untersucht.
LOXL1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LOXL1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LOXL1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LOXL1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LOXL1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.