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LMX1A Double Nickase Plasmid (h) | sc-418369-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LMX1A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418369-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LMX1A kodiert einen LIM-Homeobox-Transkriptionsfaktor, der während der embryonalen Entwicklung als linienbestimmender Regulator wirkt und insbesondere an der Spezifikation dopaminerger Neuronen des Mittelhirns sowie an der Differenzierung pankreatischer Zellen beteiligt ist. Durch DNA-Bindung über seine Homeodomäne und die Koordination von Kofaktor-Interaktionen über LIM-Domänen formt LMX1A Transkriptionsprogramme, die mit Neurogenese, Festlegung des Zellschicksals und Gewebemusterbildung verknüpft sind. Es ist in entwicklungsbiologische Signalnetzwerke wie die Wnt- und BMP-Signalwege eingebunden, die Morphogengradienten und die nachgeschaltete Genexpression koordinieren. Eine veränderte LMX1A-Expression oder regulatorische Kontrolle wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht und im Kontext der Vulnerabilität dopaminerger Neuronen untersucht, die für die Biologie der Parkinson-Krankheit relevant ist.
LMX1A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LMX1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LMX1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LMX1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LMX1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.