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LKB1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400313-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LKB1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400313-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
STK11 kodiert die Serin/Threonin-Kinase LKB1, einen zentralen Regulator der zellulären Energiehomöostase, der AMPK sowie eine Familie AMPK-verwandter Kinasen aktiviert, um Stoffwechsel, Autophagie und Stressantworten zu koordinieren. Über diese Signalwege moduliert LKB1 die mTOR-Signalgebung, die Zellpolarität und die epitheliale Organisation und verknüpft damit Nährstoffsensorik mit der Kontrolle des Zellwachstums. LKB1 beeinflusst zudem die Progression des Zellzyklus und erhält die Genom- und Gewebearchitektur, indem es Signale integriert, die Proliferation und Differenzierung steuern. Funktionsverlust-Veränderungen in STK11 treten in humanen Krebserkrankungen wiederholt auf und sind mit metabolischer Umprogrammierung sowie gestörten Polaritätsprogrammen assoziiert, wodurch diese Achse zu einem zentralen Fokus in Studien zur Tumorbiologie und zur Regulation von Zellzuständen wird.
LKB1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des STK11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von STK11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die STK11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit STK11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.