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LAMP-2 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421383-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
LAMP-2 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421383-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Lamp2** kodiert das lysosomenassoziierte Membranprotein 2 (LAMP-2), ein stark glykosyliertes Typ-I-Membranprotein, das in der begrenzenden Lysosomenmembran angereichert ist und die Integrität der Lysosomen sowie den Substratumsatz unterstützt. LAMP-2 ist an Autophagie‑Lysosom‑Signalwegen beteiligt, einschließlich der Fusion von Autophagosomen mit Lysosomen und der chaperonvermittelten Autophagie, und beeinflusst dadurch die Qualitätskontrolle von Organellen, die Proteostase und zelluläre Stressantworten. Eine veränderte LAMP-2-Funktion ist mit lysosomalen Speicherphänotypen und einem beeinträchtigten autophagischen Fluss verknüpft – Prozesse, die in Modellen für Kardiomyopathie, Myopathie und Neurodegeneration eine Rolle spielen. Als zentraler Bestandteil der lysosomalen Homöostase wird **Lamp2** häufig in Kontexten wie endolysosomalem Transport, mitochondrialer Qualitätskontrolle und der Antigenverarbeitung in Immunzellen untersucht.
LAMP-2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Lamp2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LAMP-2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Lamp2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Lamp2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LAMP-2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Lamp2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LAMP-2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LAMP-2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Lamp2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.